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"VICEVERSA LITERATUR LITTÉRATURE LETTERATURA" N° 15: "FAMILIENGESCHICHTEN" - "HISTOIRES DE FAMILLE" - "DI FAMIGLIA"

"VICEVERSA LITERATUR LITTÉRATURE LETTERATURA" N° 15: "FAMILIENGESCHICHTEN" - "HISTOIRES DE FAMILLE" - "DI FAMIGLIA"

01.06.2021 "Viceversa Literatur" ist ein Jahrbuch der Schweizer Literaturen, das seit Mai 2007 jedes Jahr in drei verschiedenen Ausgaben erscheint: auf Deutsch beim Rotpunktverlag (Zürich), auf Französisch bei Editions d'en bas (Lausanne) und auf Italienisch bei Edizioni Casagrande (Bellinzona). "Viceversa" entstand in der Nachfolge der Zeitschrift "Feuxcroisés" und hat zum Ziel, das literarische Schaffen der Schweiz über die Sprachgrenzen hinaus bekannt zu machen und den Kulturaustausch zu fördern. Die aktuelle Nummer 15 befasst sich mit Familiengeschichten.


Fast niemand kann sich die Familie wählen, kaum jemand ihr entgehen. Ob weitverzweigt, auf den Kern reduziert, traditionell, Patchwork oder Regenbogen – das Gefüge, in dem wir aufwachsen, prägt unsere frühesten Beziehungen. "Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich", heisst es am Anfang von Anna Karenina. "Familles, je vous hais!", rief André Gide. Vielfältig sind die Familientragödien und -desaster in der Literatur. Welchen Blick werfen zeitgenössische Autorinnen und Autoren auf die Familie?

Zu Gast: Zwischen Traum und Erinnerung schwebt die Kurzgeschichte der polnischen Autorin Barbara Klicka. Die Begegnung dreier Frauen in einer Altkleidersammlung driftet ins Surreale ab: Was ist es wohl, wonach sie suchen?

Visuell: Die Lausanner Künstlerin Line Marquis kreist in ihren Radierungen um die Familie als "place to be" – or not to be ...

Porträts: Nähe und Fremdheit, Leben und Tod, Generationen- und Geschlechterkonflikte: Reale und imaginierte Familiengeschichten beschäftigen die Autorinnen Zora del Buono, Noëlle Revaz und Maria Rosaria Valentini. Im Gespräch geben sie Einblick in ihre Arbeit.

Inédits: Yael Inokai und Ivna Žic aus der deutschen Schweiz, Elisa Shua Dusapin und Thierry Raboud aus der Romandie, der Tessiner Fabio Andina und die Bündnerin Gianna Olinda Cadonau bilden ein facettenreiches Panorama: vom persönlichen Bericht zu Fabel, Essay, Gedichtserie, Erzählung und Auszug aus einem Theaterstück.

Übersetzen: Zwei Übersetzerinnen und ein Übersetzer erhalten Carte blanche. Sie leben in der Schweiz, übersetzen aber nicht in Landessprachen: Michelle Bailat-Jones präsentiert Clarisse Francillon auf Englisch, Naim Kryeziu übersetzt Gottfried Keller auf Albanisch, Ludmila Crippa stellt Plinio Martinis Auswanderergeschichte "Il fondo del sacco" auf Russisch vor.

Das literarische Jahr 2020: Chronik der Ereignisse und Kurzkritiken der wichtigsten Neuerscheinungen aller Sprachregionen.

cp

DE:

256 Seiten, 23.0 × 15.0 cm, Gebunden

ISBN 978-3-85869-919-0, 1. Auflage

Mit Fotografien von Yvonne Böhler und Bildern von Line Marquis

Erschienen am 19.05.2021

CHF 34.00

https://rotpunktverlag.ch/buecher/viceversa-15 

FR:

Viceversa littérature 15 – Histoires de famille

https://www.editionszoe.ch/livre/viceversa-litterature-15-histoires-de-famille

IT:

Viceversa Letteratura 15-2021
Di famiglia

www.edizionicasagrande.com/libri_dett.php?id=2807

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