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"WALTER DE MARIA: THE 2000 SCULPTURE"

"WALTER DE MARIA: THE 2000 SCULPTURE"

30.08.2021 Bis zum 20. Februar 2022 zeigt das Kunsthaus Zürich eine der weltweit grössten Bodenskulpturen für den Innenraum – die 1992 für den grossen Ausstellungssaal im Kunsthaus Zürich entworfene 500 Quadratmeter grosse "The 2000 Sculpture" des amerikanischen Künstlers Walter De Maria.


Bild: Walter De Maria, The 2000 Sculpture, 1992, Gips und Hydrocal / Plaster and hydrocal, Walter A. Bechtler Stiftung, Ausstellungsansicht / Installation view Kunsthaus Zürich 2021 - Foto: Franca Candrian, Kunsthaus Zürich, © Estate of Walter De Maria

"The 2000 Sculpture" von Walter De Maria (1935–2013) ist eine der grössten für Innenräume konzipierten Bodenskulpturen weltweit. Sie besteht aus insgesamt 2'000 weissen Gipsbarren von je 50 cm Länge und 18 cm Höhe. Die einzelnen Elemente sind trotz ihrer einheitlichen Grösse verschieden und weisen fünf, sieben oder neun Kanten auf. Sie werden auf einer Fläche von 500 Quadratmetern ausgelegt, in insgesamt 20 Reihen à 100 Barren. Die Anordnung folgt einem spezifischen Rhythmus: 5–7–9–7–5–5–7–9–7–5. So ergibt sich eine Art Fischgrätmuster, und je nachdem, wo sich die Besuchenden befinden, scheinen sich die Barren auf sie zu oder von ihnen wegzubewegen. Es entsteht eine Spannung zwischen durchschaubarer Gesetzmässigkeit und individueller Wahrnehmung, unterstützt durch Licht und Raum um die Anordnung herum.

khz

Medienstimmen:

Bei Walter De Maria werden Kunst und Raum eins

Das Monumentalwerk "The 2000 Sculpture" kehrt vorübergehend in den Bührlesaal zurück, für den es in den neunziger Jahren geschaffen wurde.

Philipp Meier

https://www.nzz.ch/feuilleton/walter-de-maria-der-buehrlesaal-als-lichtskulptur-ld.1641930

Monument der Minimal Art – Oase der Ruhe und der Entschleunigung

Das Kunsthaus Zürich bringt sein Publikum mit der riesigen Bodeninstallation "The 2000 Sculpture" von Walter De Maria ins Staunen.

Christoph Heim

https://www.derbund.ch/oase-der-ruhe-und-der-entschleunigung-447459943411

Ein stilles Werk von enormer Kraft     

Es ist Skulptur, es ist Minimal Art, es ist serielle Kunst, man könnte es auch Konzeptkunst nennen – aber vor allem ist es ein Werk ganz eigener Art. Der 1935 geborene Amerikaner Walter de Maria hatte "The 2000 Sculpture" 1992 nach zehnjähriger Entwicklungs- und Vorbereitungszeit auf Einladung Harald Szeemanns zum ersten Mal im grossen Ausstellungssaal des Zürcher Kunsthauses gezeigt. 1999/2000 war sie dort ein zweites und nun ist sie ein drittes Mal zu sehen, erneut in dem Saal, für den sie geschaffen wurde.

(…)

Drei Jahrzehnte nach der Erstpräsentation hat "The 2000 Sculpture" zwar die Assoziation mit dem elektrisierend-mythischen Jahr 2000 verloren, nicht aber ihre ästhetische Erhabenheit. Man steht wie gebannt vor den 2'000 gipsernen Barren und vermag sie zwar wie die Töne einer musikalischen Komposition als Einzelphänomene zu erkennen, erlebt sie aber vor allem als Ganzheit, die unendlich mehr ist als die Summe ihrer Einzelteile. Die Barren sind vom Tageslicht mal weich, mal hart modelliert, sie werfen Schatten und spiegeln sich gar im grauen Boden. Jeder Wechsel des Betrachtungsstandorts ergibt neue perspektivische Beziehungen, neue visuelle Effekte.

(…)

Die Besitzerin, die Walter A. Bechtler-Stiftung, will für die Skulptur auf dem Areal des Zellwegerparks in Uster eine dem grossen Kunsthaus-Saal ähnliche Halle errichten, um "The 2000 Sculpture" permanent ausstellen zu können. Man darf gespannt sein, was diese Verewigung mit dem Werk anstellt und ob die eigens gebaute Stätte nicht zum Mausoleum verkommt."

Urs Meier

https://www.journal21.ch/the-2000-sculpture

Kontakt:

https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/2000-sculpture/

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