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KUNSTHAUS ZÜRICH: ERSTER BLICK IN DEN CHIPPERFIELD-ERWEITERUNGSBAU

KUNSTHAUS ZÜRICH: ERSTER BLICK IN DEN CHIPPERFIELD-ERWEITERUNGSBAU

25.04.2021 Noch bis am 24. Mai 2021 lädt das Kunsthaus Zürich zur Preview seines neuen Erweiterungsbaus mit einer Arbeit des Choreografen William Forsythe (*1949) ein. "The Sense of Things", eigens für diese Preview konzipiert, ist während vier Wochen im Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield zu erleben. Es ist die erste künstlerische Intervention in den neuen Räumen.


Bild: Kunsthaus Zürich, Chipperfield-Bau, "William Forsythe. The Sense of Things", Ausstellungsansicht 2021 - Foto © Franca Candrian, Kunsthaus Zürich, Werk © William Forsythe

Kuratiert von Mirjam Varadinis, soll "The Sense of Things" "die Besucherinnen und Besucher ermutigen, eine direkte Beziehung zur Architektur des neuen Gebäudes aufzubauen, das einige der bedeutendsten Sammlungen des Kunsthauses Zürich beherbergen wird". 

MUSEUM ALS KLANGKÖRPER

In Forsythes akustischer Intervention, die über die Räume des Erweiterungsbaus verteilt ist, werden "entwidmete" Kirchenglocken in verschiedenen Grössen, Tonhöhen und Klangfarben "in einer kontrapunktischen Komposition aktiviert". "Forsythe betrachtet Chipperfields Gebäude als einen immensen Klangkörper und lädt die Besucherinnen und Besucher ein, die Komposition über ihre Entdeckungsreisen durch das neue Museum individuell mitzugestalten und so seinen choreografischen Vorschlag zu verkörpern", schreibt das Kunsthaus Zürich.

BESUCHER/INNEN IM FOKUS

"Die Akustik steht bei einem Museumsbesuch normalerweise nicht im Vordergrund. Forsythes Intervention schärft die Wahrnehmung der Besucherinnen und Besucher dafür und macht deutlich, wie allgegenwärtig diese unsichtbare Facette des Museumsdesigns ist und welche Auswirkungen sie auf die Erfahrung der neuen Architektur hat", so das Kunsthaus Zürich. Und weiter: "'The Sense of Things' betont die Neugier der Besucher als Schlüssel zum Verständnis der Komposition, die in ihren Nuancen jeweils durch eine sich 'schrittweise' entfaltende, forschende Beziehung der einzelnen Besucher zum Gebäude und dessen Akustik geprägt ist."

VON SINN UND ZWECK

Mit dieser Kooperation wollen das Kunsthaus Zürich und William Forsythe "einem möglichst breiten Publikum einen Ort bieten, an dem nach enormen gesellschaftlichen Brüchen wieder Gemeinschaft entstehen kann. Sich zu versammeln, um den Klang eines Gebäudes zu erleben, ist sicherlich eine untypische Aktivität, aber auch eine unerwartet sanfte Art, das Museum als einen Ort vorzustellen, der eine wichtige Rolle in der Zivilgesellschaft spielen wird." 

Kontakt:

https://www.kunsthaus.ch/

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Bild: Kunsthaus Zürich, Erweiterungsbau von David Chipperfield, Ansicht Heimplatz mit Installation "Tastende Lichter" von © Pipilotti Rist - Foto © Juliet Haller, Amt für Städtebau, Zürich

 

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