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"DIE SCHÖNSTEN BILDER - OTTO WYLER BEGEGNEN"

"DIE SCHÖNSTEN BILDER - OTTO WYLER BEGEGNEN"

17.09.2021 Ausstellung im Museum Franz Gertsch, Burgdorf, vom 18. September 2021 bis am 27. Februar 2022


Bild: Otto Wyler, Flusslandschaft, 1909, Öl auf Leinwand, 130x120 cm, Kunstsammlung Stadt Aarau © Nachlass Otto Wyler (Bild zur Vergrösserung anklicken)

Otto Wyler (1887–1965) war ein Schweizer Maler, Zeichner und Grafiker. Er wuchs in Aarau auf und war Sohn jüdischer Eltern. Die Ausstellung bietet Gelegenheit, diesem Maler wieder zu begegnen und seine eigenständige Verarbeitung der künstlerischen Strömungen der Zeit zu entdecken. Anhand der Themenbereiche Porträt, Akt, Stillleben und Landschaft sowie mit Reiseszenen aus Marokko und Frankreich ergibt sich ein umfassendes Bild.

"Meine schönsten Bilder sind jene, die ich nie gemalt habe", sagte Otto Wyler einmal (Guido Fischer, "Otto Wyler", Neujahrsblatt Stadt Aarau, 1966, S. 46).

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Nachkommen des Künstlers, dem Aargauer Kunsthaus Aarau und dem Sammler Carlo Mettauer als Hauptleihgebern entstand, konzentriert sich auf gut 80 Gemälde aus den 1900er- bis 1960er-Jahren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Porträts, Akten, Stillleben und Winterlandschaften der 1910er-Jahre. In den 1930er-Jahren setzten Werke von zwei Marokkoreisen einen Akzent, ab den 1950er-Jahren dominierten rauere Landschaften und in den 1960er-Jahren entstanden Wylers letzte Bilder: Bäume verkörperten für den Künstler "die Vitalität der Menschheit und die Essenz der Schönheit". (Gil Goldfine, "Otto Wyler 1887–1965", Katalog Mishkan Le’Omanut Museum of Art, Ein Harod, 2013, S. 14.)

Von der deutschen und französischen Malerei geprägt, bewegte sich Otto Wyler über die Jahre hinweg im Spannungsfeld von Spät- und Postimpressionismus, Japonismus und Jugendstil, Symbolismus bis hin zur Kunst der Nabis, der Fauves und des Expressionismus. Ferdinand Hodler, Cuno Amiet und Paul Cézanne blieben nicht ohne Einfluss.

Wyler, der seine Landschaften oft noch "en plein air" schuf, verknüpft in seinen Gemälden die Aargauer Heimat und die Ferne seiner häufigen Reiseziele. Tradition und Moderne verbinden sich in seinen Werken, in denen die Behandlung und Verwendung von Farbe und Form, Kontur und Fläche über die Jahre hinweg immer wieder neu definiert wird.

Die Präsentation im Museum Franz Gertsch ist die erste umfassende Otto Wyler-Ausstellung seit der Schau zum 100. Geburtstag im Jahr 1987 in Aarau. Nach seinem Tod 1965 hatten Retrospektiven in Aarau und Neuchâtel stattgefunden, 2013 eine Einzelausstellung im Mishkan Le’Omanut Museum of Art, Ein Harod, Israel.

Im Jahr 2021 gibt es nun in der Schweiz gleich zwei Otto Wyler-Ausstellungen: Überschneidend mit der Ausstellung in Burgdorf findet im Kunsthaus Zofingen (21.08. – 24.10.2021) eine Vier-Generationen-Ausstellung statt: Die Werke Otto Wylers werden mit dem eigenständigen Schaffen seiner jüngsten Tochter Lotti Fellner, des Enkels Tom Fellner und der Urenkelin Anne Fellner im Zusammenhang gezeigt.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit Beat Wismer. Die zunächst vorgesehene Gastkuratorin Anna M. Schafroth ist leider am 10. Januar 2021 verstorben – sie erarbeitete jedoch konzeptionelle Grundlagen, auf denen aufgebaut werden konnte.

Die Otto-Wyler-Website wird getragen und bearbeitet von Yehuda R. Sprecher, Tel Aviv, Israel und Wolfgang Straub, Bern, Schweiz.

Es erscheint ein Katalog im modo Verlag, Freiburg i. Br. mit Beiträgen von Patricia Bieder und Gil Goldfine.

mfg

Kontakt:

https://www.museum-franzgertsch.ch/de/ausstellungen/otto-wyler-begegnen/

https://www.otto-wyler.ch/

Auf ch-cultura.ch u.a. erschienen:

https://buero-dlb.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/stay-with-me-vier-generationen-einer-malerfamilie-otto-wyler-lotti-fellner-tom-fellner-anne-fellner

https://www.buero-dlb.ch/de/archiv/bildende-kunst-fotografie-grafik-architektur-design/aufruf-an-sammlerinnen-und-sammler-der-werke-von-otto-wyler-18871965

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