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"WWW.CULTOUR.DIGITAL": NEUE PLATTFORM FÜR DIE PRÄSENTATION VON MUSEEN UND WEITEREN KULTUREINRICHTUNGEN

"WWW.CULTOUR.DIGITAL": NEUE PLATTFORM FÜR DIE PRÄSENTATION VON MUSEEN UND WEITEREN KULTUREINRICHTUNGEN

21.01.2021 Das Benediktinerstift Admont in Österreich und die DigitalisierungsspezialistInnen von LightCyde haben eine vielversprechende Plattform ins Leben gerufen: "www.cultour.digital" vereint das Angebot einzelner Kulturinstitutionen zu einem "gemeinsamen digitalen Gesamtpaket". Nach dem Auftakt in Europa soll die Plattform auch in Asien und den USA online gehen.


Bild: Benediktinerstift Admont (Österreich), Stiftsbibliothek - Foto: LitterART, 2013 - Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en - Datei: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stiftsbibliothek_Admont.jpg

Den Sieg im Rennen um den österreichischen Staatspreis für Public Relations hat das Benediktinerstift Admont schon in der Tasche. Nun steht die klösterliche Einrichtung erneut im Rampenlicht. Im Zuge einer Online-Pressekonferenz präsentierte das obersteirische Benediktinerstift "eine Weltneuheit": www.cultour.digital heisst die Plattform, die das digitalisierte Angebot zahlreicher Kultureinrichtungen und Sehenswürdigkeiten umfasst und ein Netzwerk sowie eine internationale Vermarktung ermöglichen soll. Geographische Grenzen sollen verschwinden: Kulturstätten wie etwa das Schloss Tratzberg in Tirol, die Burg Hochosterwitz in Kärnten und die weltweit grösste Klosterbibliothek in Admont sind ab sofort nur noch wenige Klicks voneinander entfernt.

"Wir sind stolz, einen weiteren innovativen Meilenstein im Kulturbereich geschaffen zu haben, denn die Glaubens-, Kultur- und Wissensvermittlung sind ein zentrales Anliegen unseres Hauses", sagt Mag. Gerhard Hafner OSB, Abt des Stiftes Admont, und er betont: "Durch die einzigartige Kulturvernetzungs- und vermarktungsplattform 'cultour.digital' kann man unser vielfältiges Museum nicht mehr nur physisch, sondern auch virtuell erkunden."

Virtuelle Besichtigung von Sehenswürdigkeiten

Durch historische Gemäuer schlendern, einzigartige Kunst- und Kulturschätze bestaunen oder an einer Live-Führung teilnehmen. Damit der virtuelle Besuch zu einem aussergewöhnlichen Erlebnis wird, kommt eine eigens entwickelte Software ins Spiel. So erleben virtuelle Gäste eine besondere 360-Grad-Darstellung, zahlreiche Audio- und Zusatzfunktionen und erhalten Einblicke, die der Besucher vor Ort nicht bekommt, wie Mario Brandmüller, Projektentwickler und Stift Admonts Leiter für Kultur, Tourismus und PR, anhand der Klosterbibliothek erklärt: "Man durchschreitet Geheimgänge, lässt auf der Galerie den Blick über den Prunksaal schweifen und kann in jahrhundertealten Büchern lesen. Und das Ganze zu sehr attraktiven Preisen."

Die Software wurde vom Start-up-Unternehmen LightCyde entwickelt.

Daheim bleiben und trotzdem ein vielfältiges kulturelles und museales Angebot geniessen: Mit der neuen Kulturplattform möchte man einerseits auf die Corona-Pandemie reagieren, und andererseits "ermöglicht uns das digitalisierte Angebot, eine Zielgruppe von vielen hundert Millionen Menschen zu erreichen", sagt Mario Brandmüller. In Europa ging die Website bereits online. In weiterer Folge will man nun auch Asien und die USA erobern.

Kulturfernsehen mit AppleTV und Amazon Fire TV

Stiftsmuseum Admont, Kunstforum Wien, Schloss Kornberg, Burg Hochosterwitz, Stift Rein, Stift Wilten, For Forest, Schloss Tratzberg, Kunstraum Liezen - die Liste der teilnehmenden Einrichtungen wird von Woche zu Woche länger. Kein Wunder, denn schon kurz nach dem Start der Plattform wird bereits an einer Weiterentwicklung gearbeitet. Neben virtuellen Touren werden in Kürze auch Livestreams und Videos-on-Demand verfügbar sein.

Die Brücke zum realen Kulturerlebnis

"'Cultour.digital' ist eine perfekte Ergänzung zum Besuch vor Ort, ersetzt diesen jedoch nicht. Die neue Plattform ist vielmehr eine virtuelle Brücke zum realen Kulturerlebnis", betont PR-Chef Mario Brandmüller. Die virtuellen Touren eignen sich besonders "zur Vor- und Nachbereitung der Besuche vor Ort, denn durch die Implementierung von interessanten Informationen via Audio- oder Videosequenzen ist eine einmalige und umfangreiche Kultur- und Wissensvermittlung möglich". Um die Vernetzung von virtuellen Touren und Besuchen vor Ort zu fördern, soll es künftig auch "attraktive Kombiangebote" geben.

ots

Kontakt: 

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