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ROMAN BUCHELI ERHÄLT DEN ALFRED-KERR-PREIS FÜR LITERATURKRITIK 2021

ROMAN BUCHELI ERHÄLT DEN ALFRED-KERR-PREIS FÜR LITERATURKRITIK 2021

15.04.2021 Ausgezeichnete Literaturkritik: Der langjährige "NZZ"-Redaktor und stellvertretende Chef des Feuilletons erhält den mit 5'000 Euro dotierten renommierten Alfred-Kerr-Preis.


Foto: © NZZ, https://www.nzz.ch/feuilleton/roman-bucheli-erhaelt-alfred-kerr-preis-fuer-literaturkritik-ld.1612151

Mehr:

https://www.nzz.ch/feuilleton/roman-bucheli-erhaelt-alfred-kerr-preis-fuer-literaturkritik-ld.1612151

Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik

Im Jahr 1977 hat das "Börsenblatt" den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik gestiftet, der heute mit 5'000 Euro dotiert ist. Bis 1995 wurde jedes Jahr ein besonders bemerkenswerter Literaturteil einer deutschsprachigen Zeitung oder Zeitschrift, eines deutschsprachigen Hörfunk- oder Fernsehprogramms ausgezeichnet. Seit 1996 würdigt die Jury jeweils die Arbeit einer Einzelperson.

Die Auszeichnung erinnert an den Schriftsteller, Theaterkritiker und Publizisten Alfred Kerr (1867 bis 1948), der in der Kritik eine eigene Kunstform sah.

Roman Bucheli - "Stilistisch brillant"

Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2021 geht an Roman Bucheli, den stellvertretenden Leiter der Feuilletonredaktion bei der "Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)".

Die Begründung der Jury:

"Bucheli ist seit mehr als 20 Jahren Feuilleton­redakteur bei der 'Neuen Zürcher Zeitung'; immer stilistisch brillant, stets auf der Höhe der kritischen Diskussion, von denkbar breiten Kenntnissen gestützt. Er ist bisweilen bissig in seinem Urteil, aber mit Haltung auf­seiten der Autoren, gelegentlich sogar der Verleger. Bucheli widmet sich in seinen Kritiken intensiv der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, insbesondere der Lyrik. Allemal sind seine Rezensionen Erfrischungsbäder für Literaturliebhaber. Roman Bucheli steht in der ersten Reihe der Literaturkritiker ganz vorn."

Roman Bucheli, geboren 1960 in Emmenbrücke, studierte Germanistik, Philosophie und Wirtschaftsgeschichte in Fribourg und Zürich. Seine Dissertation widmete er dem Lyriker Alexander Xaver Gwerder. Nach Tätigkeiten bei einer Bank und bei einem Software-Unternehmen wurde er 1994 Redakteur beim Deutschen Literatur-Lexikon. Gleichzeitig publizierte er regelmäßig Literaturkritiken in der 'Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)' und in weiteren Schweizer Tageszeitungen. 1999 trat er in die Feuilleton-Redaktion der 'NZZ' ein, wo er für die deutschsprachige und niederländische Literatur sowie für die romanischen Literaturen zuständig ist – inzwischen als stellvertretender Ressortleiter. Außerdem arbeitet er als Autor und Herausgeber für den Wallstein Verlag.

Quelle:

https://www.boersenblatt.net/alfred-kerr-preis

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