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ZFF: 38 ERSTLINGSWERKE AUS ALLER WELT

ZFF: 38 ERSTLINGSWERKE AUS ALLER WELT

09.09.2021 Am 17. Zurich Film Festival (ZFF) vom 23. September bis am 3. Oktober 2021 soll das Kino zu alter Stärke finden: "Starregisseure aus Hollywood beweisen die ungebrochene Strahlkraft des amerikanischen Films, mit 'NO TIME TO DIE' wird einer der meist erwarten Filme seit Jahren lanciert.", heisst es in der heutigen Medienmitteilung. Autorenfilmer wie Paolo Sorrentino und Paul Schrader werden genauso in Zürich erwartet wie die Schauspielikone Sharon Stone. Sie bereiten die Bühne für 164 Filme aus 53 Ländern. 38 Filme sind im Wettbewerb um das Goldene Auge nominiert. Ein Länderfokus auf das junge tunesische Kino und eine Themenreihe über Sexualität ergänzen das vielfältige Programm.


Foto: © https://zff.com/de/home/

Aus rund 3'500 Einreichungen hat das Programmteam 164 Filme aus 53 Ländern für das 17. Zurich Film Festival (ZFF) ausgewählt. Darunter sind 25 Welt- oder internationale Premieren und fünf Europapremieren. Bei 38 Filmen handelt es sich um Erstlingswerke.

"Wir feiern das Comeback Hollywoods", stellt Artistic Director Christian Jungen fest. "Letztes Jahr haben die Studios wegen der Pandemie viele Produktionen zurückbehalten, nun können wir mehrere dieser heiss erwarteten Titel dem Publikum präsentieren, darunter 'NO TIME TO DIE', das letzte James-Bond-Abenteuer mit Daniel Craig als 007. Regie geführt hat Cary Joji Fukunaga, der schon mit seinem Erstling 'SIN NOMBRE' am ZFF war."

Das Zurich Film Festival kann den Film dem Schweizer Publikum kurz nach Beginn der Uraufführung in London zeigen. Den perfekten Rahmen für diese aussergewöhnliche Premiere bietet das neurenovierte Kongresshaus Zürich mit bis zu 1'300 Sitzplätzen, einer 16 auf 6,7 Meter grossen Leinwand und über 40 Lautsprechern.

Ein weiteres Highlight ist der Thriller "THE CARD COUNTER" von Paul Schrader. Der legendäre Hollywood-Autor, der die Drehbücher zu Scorseses Meisterwerken "TAXI DRIVER" und "RAGING BULL" schrieb, wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Auch Sharon Stone hat mit Scorsese gearbeitet: Die Rolle in dessen Gangsterepos "CASINO" brachte ihr einen Golden Globe und eine Oscarnomination ein. Nun erhält Stone am ZFF den Golden Icon Award. 

Christian Jungen freut sich über zahlreiche grosse amerikanische Titel, darunter auch Ridley Scotts "THE LAST DUEL" oder Wes Andersons "THE FRENCH DISPATCH". "Dass wir uns viele hochkarätige Gala-Premieren sichern konnten, ist kein Zufall: Die Hollywood-Produzenten haben erkannt, dass das ZFF als grösstes Herbstfestival im deutschsprachigen Raum die perfekte Plattform bietet, um Filme für die Oscars zu positionieren. Fünf der zehn letzten Gewinner des Besten Films liefen am ZFF."

Prestigeträchtige Gala-Titel 

Das Programm umfasst zahlreiche weitere Prestigeproduktionen, die unterstreichen, dass das ZFF in seinen 17 Jahren zum wichtigen Player in der internationalen Festivalszene herangewachsen ist. "Wir feiern das Cinéma d'auteur grand public", sagt Jungen, der für diese Festivalausgabe eine "gute Mischung aus intelligentem Mainstream und cineastischen Entdeckungen" in Aussicht stellt. Die Auswahl des 35 Titel umfassenden Gala-Programms beinhaltet Regiearbeiten von Meistern wie Jane Campion ("THE POWER OF THE DOG"), Asghar Farhadi ("A HERO"), Pablo Larraín ("SPENCER"), Paolo Sorrentino ("È STATA LA MANO DI DIO/THE HAND OF GOD") oder Todd Haynes ("THE VELVET UNDERGROUND"). Auch das Debüt von Schauspielstar Maggie Gyllenhaal ("THE LOST DAUGHTER") darf mit Spannung erwartet werden. 

"Weil das ZFF nach der Berlinale das grösste Festival im deutschsprachigen Raum ist, wollen auch immer mehr Filmemacher aus Deutschland zu uns", fügt Jungen hinzu und denkt dabei an Florian Gallenberger, dessen Komödie "ES IST NUR EINE PHASE, HASE" am ZFF seine Weltpremiere feiert.

Von Tunesien bis zur Schweiz

Weiter freut sich das ZFF, mit Tunesien zum ersten Mal ein afrikanisches Gastland begrüssen zu dürfen und zehn Jahre nach Beginn des "Arabischen Frühlings" in dem Maghreb-Staat in der Sektion "Neue Welt Sicht" einer jungen Generation von Filmemachern eine Stimme zu geben. 

Das einheimische Schaffen ist mit nicht weniger als 22 Filmen vertreten: Blockbuster-Regisseur Michael Steiner stellt mit dem hochaktuellen Thriller "UND MORGEN SEID IHR TOT" über zwei Schweizer Taliban-Geiseln zum zweiten Mal den ZFF-Eröffnungsfilm. Zwei Werke widmen sich Schweizer Künstlerpersönlichkeiten: Erich Schmid porträtiert in "ADOLF MUSCHG – DER ANDERE" einen der bedeutendsten Schriftsteller der Schweiz, während sich Nathalie David in "HARALD NAEGELI – DER SPRAYER VON ZÜRICH" dem Mann mit den berühmt-berüchtigten Strichfiguren annähert. 

Auch im Bereich Spielfilm bietet das ZFF einheimischen Nachwuchs-Cineasten eine Plattform, wobei sich nicht zuletzt drei Regisseure aus der Romandie hervortun: Andreas Fontana ("AZOR"), Frédéric Baillif ("LA MIF") und das 24-jährige Wunderkind Edwin Charmillot ("MOMENTUM", Weltpremiere) präsentieren ihre Werke im Fokus Wettbewerb. Ebenda machen auch Dennis Stormer ("YOUTH TOPIA") und die Dokumentarfilmerin Julia Furer ("LOVE WILL COME LATER") mit Weltpremieren auf sich aufmerksam. Und der kollektive Dokumentarfilm "LES NOUVELLES ÈVES", der in der Sektion "Special Screenings" seine Weltpremiere feiert, unterstreicht genauso die starke Form, der sich der junge Schweizer Film erfreut. Am 28. September wird das lokale Filmschaffen am zum zweiten Mal durchgeführten Tag des Zürcher Films in Anwesenheit der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch gewürdigt. 

Aufregendes im Wettbewerb und Sex im Seitenprogramm

"Aus aller Welt sind am ZFF die aufregendsten neuen Stimmen des gegenwärtigen Filmschaffens zu sehen", so die ZFF-Medienmitteilung: Bei über 100 Werken, die am Festival gezeigt werden, handelt es sich um erste, zweite oder dritte Regiearbeiten. 38 Filme sind im Wettbewerb für das "Goldene Auge" nominiert, das in den drei Kategorien Fokus, Spielfilm und Dokumentarfilm vergeben wird. Feierlich zu werden verspricht die Europapremiere der Dokumentation "THE REAL CHARLIE CHAPLIN" in Anwesenheit von Charlie Chaplins Tochter Geraldine Chaplin. Im Spielfilm-Wettbewerb, in dem das Verhältnis von Regisseurinnen und Regisseuren genau ausgeglichen ist, zeigt der gefeierte junge Regisseur Jonas Carpignano mit dem Mafiadrama "A CHIARA" auch seinen dritten Film am ZFF.

"Der Wettbewerb stellt junge Filmschaffende in den Vordergrund, die die formalen Mittel des Kinos ausloten und weiterentwickeln", erläutert ZFF-Programmleiter Georg Bütler. "Inhaltlich tauchen sie in spezifische Milieus ein und erzählen dennoch von Erfahrungen, die alle Menschen kennen. So werden wir im russischen Beitrag "UNCLENCHING THE FISTS" in die Lebenswelt einer jungen Frau im Nordkaukasus eingeführt, die sich aus den Klammern ihrer dysfunktionalen Familie zu befreien versucht. Wir fahren im Erstlingswerk "SILENT LAND" mit einem polnischen Paar in die Ferien nach Italien, wo der Unfall eines Gastarbeiters das Gleichgewicht einer scheinbar perfekten Beziehung ins Wanken bringt. Oder wir folgen im britischen Drama "BOILING POINT", das in einer einzigen Einstellung gedreht wurde, einem Küchenchef durch eine ereignisreiche Abendschicht."

Ergänzt wird das Lineup durch diverse Seitenprogramme, darunter die Reihe "Hashtag" mit einem acht Filme umfassenden Programm zum Schlagwort #letSEXplore: In fünf Spiel- und drei Dokumentarfilme widmet sich das ZFF hier explizit der Lust auf der Leinwand.

Zudem sind fünf Filme, die wissenschaftlich relevante Themen einer breiten Öffentlichkeit auf attraktive und unterhaltsame Weise näherbringen, im Rennen um den Science Film Award, der vom Verein Eye On Science vergeben wird. Und eine Kritikerjury wird aus Schweizer Erstlingswerken einen "Emerging Swiss Talent Award" vergeben.

Bereits zur Liste der Preisträger darf sich schliesslich Florian Keller von der "Wochenzeitung" (WOZ) zählen, der für seine Filmkritik von Thomas Imbachs Essayfilm "NEMESIS" den mit CHF 10'000 dotierten "Prix Pathé" für besondere journalistische Arbeiten im Bereich des Filmschaffens erhält.

Das 17. Zurich Film Festival findet vom 23. September bis 3. Oktober 2021 statt. Der Ticketverkauf startet am Montag, den 13. September, ab 12 Uhr auf der ZFF Website und beim Tickethäuschen am Paradeplatz in Zürich. Zum ersten Mal nutzt das ZFF das innovative Ticketingsystem der Thuner Firma NextEvent.

Das gesamte Programm des ZFF ist seit heute 12 Uhr auf der Festivalwebsite aufgeschaltet. Dort wird auch über allfällige Programmänderungen und die Anwesenheit von Gästen bei den einzelnen Filmvorführungen informiert. 

cp

Kontakt:

https://zff.com/de/home/

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