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"ORÆ - EXPERIENCES ON THE BORDER"

"ORÆ - EXPERIENCES ON THE BORDER"

08.04.2021 Die Ausstellung im Schweizer Pavillon an der Biennale Architettura 2021 in Venedig "verbindet die physische Realität der Schweizer Grenze mit politischen und sozialen Kontexten und zeichnet dabei ein neues Bild der Grenzgebiete", wie die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia heute mitteilt. Der Ausbruch der Pandemie, der mitten im Werkprozess erfolgte, habe dem Projekt eine zusätzliche Relevanz verliehen.


Bild: Das Projektteam auf der Pirsch in Gondo - Foto: © Swiss Pavilion's team of the Venice Architecture Biennale

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat die Ausstellung im Schweizer Pavillon an der 17. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale di Venezia (22. Mai – 21. November 2021) einem Genfer Team von Architektur- und Kunstschaffenden anvertraut: Mounir Ayoub und Vanessa Lacaille vom Laboratoire d’architecture, dem Filmemacher Fabrice Aragno und dem Bildhauer Pierre Szczepski.

Mit seinem Projekt "Oræ – Experiences on the Border" (oræ = lateinisch für 'Grenzen') untersucht das Team das Thema der Grenze sowohl unter Berücksichtigung ihrer politischen und räumlichen Dimension wie auch ihrer sensorischen und sozialen Wahrnehmung. "Sich in Zeiten wie diesen mit der Schweizer Grenze zu beschäftigen, bedeutet, sie nicht nur als Linie auf einer Karte, sondern auch als erfahrbaren Raum zu sehen; nicht nur als einen Abschluss, sondern auch als einen Anfang", so die Ausstellungsmacherinnen und -macher.

Das Team arbeitete mit partizipativen Mitwirkungsprozessen, die zu verschiedenen politischen und poetischen Erfahrungen anregen. Den Auftakt bildete eine Feldstudie Ende 2019, für die mit einem als Atelier ausgestatteten Lastwagen mehrere Gemeinden an der Grenze zwischen der Schweiz und ihren Nachbarländern besucht wurde. An jedem Etappenziel wurde die lokale Bevölkerung dazu eingeladen, Modelle imaginärer oder realer Grenzorte ihrer Wahl zu gestalten, was filmisch dokumentiert wurde.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie mitten im Werkprozess änderte plötzlich die Wahrnehmung der Menschen auf die Grenzen, was dem Projekt neue Relevanz verlieh. Das Team beschloss, die Grenzregionen erneut zu besuchen, diesmal mit einem mobilen Forum, das Interessierten die Möglichkeit gab, im Rahmen von Schreibateliers ihre veränderte Sicht der Dinge zu schildern. Das mobile Forum, von der Berner Fachhochschule und Architekturstudierenden konzipiert und gebaut, bot Raum für Gespräche rund um die neuen Erfahrungen an der Grenze.

Madeleine Schuppli, Abteilungsleiterin Visuelle Künste bei Pro Helvetia, sagt: "Mit seinem partizipatorischen Ansatz lenkt 'Oræ – Experiences on the Border' unsere Aufmerksamkeit auf Gebiete mit besonders komplexen, sozialen und kulturellen Strukturen. Das Projekt gibt Menschen eine Stimme, die sonst weniger oft gehört werden. Auf diese Weise rückt es die Peripherie ins Zentrum und stellt gängige Denkmuster zum Thema Grenzen, Beschränkungen und Durchlässigkeit in Frage."

Eine Auswahl des gesammelten Materials wird im Schweizer Pavillon in Venedig zu sehen sein. "Oræ – Experiences on the Border" ist ein Projekt über Grenzen und ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Es will die politischen und poetischen Dimensionen dieses Raumes aufzeigen. "Nach und nach ersetzen Beziehungen die Messgrössen und die Bezüge verändern sich. Gewissheiten verschwimmen und heimliche Erinnerungen schleichen sich ein. Eine andere Landkarte entsteht. Gefühle und Orte werden in Verbindung gesetzt, ein neuartiges Raumverständnis wird möglich", so das Projektteam.

Quelle:

https://prohelvetia.ch/de/press-release/orae-experiences-on-the-border/?utm_medium=email&utm_campaign

"Salon Suisse": "Bodily Encounters"

Begleitprogramm zur 17. Internationalen Architekturausstellung –
La Biennale di Venezia

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia organisiert den "Salon Suisse" als offizielles Begleitprogramm zur 17. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale di Venezia. Die Vortrags-, Gesprächs- und Veranstaltungsreihe findet im Palazzo Trevisan statt und bietet Gelegenheit, sich in anregender Atmosphäre über Themen rund um Architektur auszutauschen.

Der diesjährige "Salon Suisse" mit dem Titel "Bodily Encounters" untersucht die fundamentalen Beziehungen zwischen Körper und Architektur. Der Körper steht im Zentrum als wichtigstes Orientierungs- und Messsystem, um Raum zu erfahren. Gleichzeitig schützt und erweitert Architektur den Körper und dient als Echoraum für individuelle und kollektive Erinnerungen.

Der erste "Salon Suisse" findet dieses Jahr erst im Spätsommer statt. Voraussichtliche Daten sind:

Salon 1: Donnerstag, 16. September bis Samstag, 18. September 2021
Salon 2: Donnerstag, 21. Oktober bis Samstag, 23. Oktober 2021
Salon 3: Donnerstag, 18. November bis Samstag, 20. November 2021

Salonnière: Evelyn Steiner
Assistentin der Salonnière: Viviane Ehrensberger

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Weitere Informationen auf:

biennials.ch

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